Wieso Hundetherapie?
Die Gründe für eine Hundetherapie sind ebenso vielfältig wie unsere Hunde, ihre Persönlichkeiten und ihre individuellen Bedürfnisse. Eine Therapie kann in den unterschiedlichsten Situationen sinnvoll sein – sei es vorbeugend zur allgemeinen Förderung von Stabilität und Beweglichkeit, bei älteren Hunden zum Erhalt der Muskulatur und zur Schmerzlinderung oder als gezielte Vorbereitung auf eine Operation.
Auch nach operativen Eingriffen unterstützt sie die Wiederherstellung des physiologischen Zustandes. Für Sporthunde kann eine Therapie zur Trainings- oder Turniervorbereitung sowie vor einem Rennen sinnvoll sein. Darüber hinaus hilft sie bei individuellen Beschwerden, Schonhaltungen oder Verspannungen und bietet noch viele weitere Einsatzmöglichkeiten.
Philosophie
Hunde bereichern unser Leben und geben uns enorm viel. Mit meinen Behandlungen möchte ich ihnen etwas an Freude, Lebensqualität und Wohlbefinden zurückgeben.
Bei Menschen ist physische Therapie mittlerweile selbstverständlich, wieso also nicht auch bei unseren Hunden, die im Alltag enorm viel leisten und mitmachen.
Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht der Hund als individuelles Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen, Voraussetzungen und Grenzen. Jeder Therapieplan wird daher gezielt und individuell auf jeden Hund abgestimmt und orientiert sich an der körperlichen Verfassung, dem Alter, der Problematik sowie dem Wesen und den Möglichkeiten des Hundes.
Mein Ansatz
Die Behandlung verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem verschiedene Aspekte berücksichtigt werden und auf den einzelnen Hund eingegangen wird. Ziel ist es Problematiken, wie z.B. Bewegungseinschränkungen zu verbessern und die Beweglichkeit und das Wohlbefinden gezielt und individuell zu fördern.
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Besondere Schwerpunkte liegen auf der Gewinnung und/oder Erhaltung von
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Kraft und Stabilität
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Beweglichkeit und Koordination
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Propriozeption
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sowie dem Vertrauen des Hundes in seinen eigenen Körper.
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Die Therapie erfolgt einfühlsam, respektvoll und möglichst stressarm. Eine enge Zusammenarbeit mit dem/r Tierhalter:in ist essenziell, um Übungen sinnvoll in den Alltag zu integrieren und den Therapieerfolg langfristig zu sichern.

Angebot
Ich biete meine Behandlungen im Moment mobil an und komme gerne zu Dir nach Hause, wo ich Deinen Hund in seiner gewohnten Umgebung ohne zusätzlichen Stress therapieren kann. Die angewandten Therapieformen umfassen:
Aktives Bewegen, Trainingstherapie
und Stabilisation
Hier werden die Übungen zusammen mit dem Hund durchgeführt, wobei seine Muskulatur gestärkt/erhalten werden soll und seine Beweglichkeit und Koordination sowie die Propriozeption (die Wahrnehmung von Lage und Bewegung des Körpers im Raum) gefördert werden. Die Übungen werden gezielt und individuell auf die Bedürfnisse des Hundes und die Therapieziele abgestimmt.


Dorn-Breuss-Therapie
Dabei handelt es sich um eine Behandlungsmethode, die vor allem zur Berichtigung von Fehlstellungen der Wirbelsäule und Gelenken sowie zur Entspannung der Rückenmuskulatur eingesetzt wird.
Klassische Massage
Die klassische Massage umfasst systematisch angewendete Grifftechniken wie z.B. Streichen, Kneten, Reiben und Klopfen, die auf Haut, Muskulatur und Bindegewebe des Hundes einwirken, um die Durchblutung zu fördern, Muskelspannungen zu regulieren und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.


Lymphdrainage
Die manuelle Lymphdrainage zielt darauf ab, den Abfluss der Gewebsflüssigkeit über das Lymphsystem zu fördern.
Sie ist eine sanfte Behandlungsmethode, bei der durch kreisende, pumpende und streichende Griffe der Transport der Lymphflüssigkeit im Lymphsystem angeregt wird, um Ödeme zu reduzieren, Schmerzen zu lindern und eine beruhigende Wirkung erzielen soll.
Manuelle Therapie
Wie der Name bereits verrät, werden bei dieser Therapieform Funktionsstörungen des Bewegungsapparates mit den Händen erkannt und behandelt. Sie umfasst gezielte Handgrifftechniken an Gelenken, Muskeln und Weichteilen, um Bewegungseinschränkungen und Blockaden zu lösen und die physiologische Funktion des Bewegungsapparates wiederherzustellen.


Myofasziale Releases
Myofasziale Release-Techniken umfassen gezielte, meist langsame und anhaltende Druck- und Dehnreize auf das Fasziengewebe (Bindegewebe, das Muskeln, Organe und andere Strukturen umhüllt und verbindet). Sie sollen die Elastizität des Gewebes verbessern, Gewebespannungen lösen und Bewegungseinschränkungen reduzieren, die Beweglichkeit verbessern, Schmerzen lindern und die Körperwahrnehmung fördern.
Passives Bewegen
Passives Bewegen bezeichnet das durch den Therapeuten ausgeführte Bewegen von Gelenken des Hundes, ohne dass der Hund dabei aktiv Muskelarbeit leistet. Die Bewegungen erfolgen kontrolliert innerhalb des physiologischen Bewegungsumfangs und dienen der Ermittlung von Einschränkungen sowie der Erhaltung und Verbesserung der Beweglichkeit des Bewegungsapparates, beispielsweise durch Unterstützung der Heilung nach Operationen oder Verletzungen, Vorbeugen von Gelenkversteifungen oder Erhalt bzw. Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit.


Schallwellen-Therapie
Diese Therapieform arbeitet mit mechanischen Vibrationen, die über ein Handgerät in das Gewebe übertragen werden, um Muskeln, Nerven und Gewebe zu stimulieren oder zu entspannen, dabei Schmerzen zu lindern, Muskelspannungen zu regulieren und die neuromuskuläre Funktion zu verbessern. Dadurch wird auf die Muskulatur (Tonussenkung oder -regulation), die Nerven (Stimulation oder Dämpfung von Schmerzsignalen) sowie die Durchblutung und den Stoffwechsel eingewirkt. Ziel sind u.a. die Schmerzlinderung, das Lösen von Muskelverspannungen, die Förderung der Beweglichkeit, die Verbesserung der Körperwahrnehmung und die Unterstützung neurologischer Funktionen.

Über mich
Schon als Kind konnte ich an keinem Hund vorbeilaufen, ohne die Besitzer zu fragen, ob ich ihn streicheln dürfe. Und auch danach hatte ich stets einen Bezug zu Hunden, sei es zu Nachbarshunden, beim Spazieren mit meinen Grosseltern und ihrem Hütehund usw. Mittlerweile teile ich mein Leben mit meiner Familie und unserem eigenen Hund, Maylo, in der Umgebung von Köniz. In meiner Freizeit bin ich gerne mit meiner Familie draussen unterwegs, reite, jogge oder mache Ausflüge. Maylo, unser Border Collie x Australian Shepherd Rüde hat mir ganz viele Seiten des Hundelebens gezeigt und lehrt mich täglich immer wieder Neues. Aufgrund seiner aktiven Art weist er häufig Verspannungen und Blockaden auf, wodurch ich zur Ausbildung zur Hundetherapeutin gelangt bin und hoffe, damit nun auch anderen Hunden helfen zu können.
2023 bis 2026: Ausbildung zur diplomierten Hundetherapeutin bei Anisana



